• Sabine Weiskopf

ZwetschgenKuchen... und die Story vom wilden Pferd


Es wird.

So langsam wird’s halt echt hübsch hier... in meinem neuen Reich.

Wird auch Zeit.

Nach einem halben Jahr mit einer BananenKiste Büro und ein paar Klamotten... wird’s halt echt Zeit.

Erstaunlich wie lang man so zurechtkommen kann. Hätt ich nie gedacht. Und wie lang auch keiner nach mehr fragt... die Welt da draußen kommt ganz gut klar wenn ich mal nicht so da bin. Da setzt sogar bei mir irgendwann Entspannung ein.

Geht doch.

Vom KontrollFreak zur meisterhaften Hingabe in nur sechs Monaten.

Oder so.

Das nur am Rande.

Hingabe... das ist es.

Nicht aufgeben

Nicht hinwerfen.

Nicht Prinzessin.

Auch wenn mir hin und wieder schon danach ist.

Aber so richtig.

Hingabe.

Nur so.

Es ist wie’s ist.

Wenn’s anders besser wär... dann wär’s auch anders.

So einfach.

So lass ich dem was für mich werden mag seinen Willen und seinen Weg... dem was mein Kopf ja eh niemals erfassen oder gar verstehen könnte... weil’s eben neu ist.

Hätt ich vor einem halben Jahr gedacht, daß ich so schnell wieder in der Stadt lande? Nö.

Hätt ich gedacht, daß ich erst mal allein leben würde? Nö.

Hätt ich gedacht, daß ich unterwegs ‚die wüste elfe’ komplett in Frage stellen würde? Nö.

Hätt ich gedacht, daß ich noch mal Bücher aussortieren würde? NöNöNö.

Hätt ich gedacht, daß ich als MalHierMalDaNomadin ohne festes Lager jemals Frieden finden würde? Aber so was von Nö.

Das mein ich.

Wenn ich immer nur gedacht hätt... es wär so viel niemals passiert.

So viel Schönes... Gutes... Bezauberndes... Magisches.

Von außen betrachtet das reinste Chaos.

Von innen raus... reinste Magie.

Göttlich.

Göttlich eingefädelt.

Göttlich geführt.

Und ganz sicher göttlich behütet.

Mit DraufRumDenken komm ich da erst mal nicht so richtig hin.

Antennen aufrichten... fühlen... spüren.

Ein Gefühl für den eigenen Körper haben.

Wann wird’s eng... und wann wird’s weit.

Was macht klein... und was macht groß.

Wohin kann ich und mag ich mich strecken und wohlig räkeln.

Mein Kopf erzählt mir dann halt immer die Story vom wilden Pferd... und daß doch alles gut ist so. Ganz besonders dann, wenn ich spür es geht woanders lang... wo der Dickschädel sich nicht auskennt... wo vielleicht das Herzlein leis hüpft.

Hach.

Wenn ich dann immer auf die Story hör... dann bleib ich aber auch immer in dem ewig alten Kaugummi hängen.

Atmen.

Spüren.

Ausrichten.

Mut fassen.

Machen.

Immer wieder.

Immer wieder neu.

So schön.

Hingabe... an was das Leben mir schenken will.

Und das ist reichlich.

Kartons auspacken ist wie Weihnachten und Geburtstag an einem Tag.

Dinge, an die ich schon lang nicht mehr denk, tauchen wieder auf.

Ich weiß jetzt... ich brauch sie nicht.

Nichts davon brauch ich.

Deswegen kann ich einfach so entscheiden... behalten oder gehen lassen.

Diese überbordende Fülle, die jetzt schon fast über mich hereinbricht... ganz wundervoll. Wo kommen nur all die Teelichter her... und die vielen Kerzen... wahrscheinlich waren deshalb die Kartons so schwer (Ha! Es waren gar nicht die Bücher!)... egal... ich hab einen Vorrat fürs Leben.

Noch mal... lass ich viel weiterziehen... und freu mich so richtigrichtig über jedes Teil, das bleibt.

Am allermeisten freu ich mich grad, daß meine KuchenFormen und alles was ich so zum Backen brauch wieder da sind. Ich kann wieder backen... und ich will auch wieder backen. Ich back wieder!

Das letzte halbe Jahr war die BackLust eher dürftig... schlechtes Zeichen... ganz schlechtes Zeichen. Wenn die elfe nicht die Hände im Teig hat, dann ist was oberfaul. Für mich ein Signal, daß ich am falschen Ort bin... oder zur falschen Zeit... wie auch immer. Passt nicht.

Jetzt... passt’s wieder.

Grad noch mal die Kurve bekommen zur ZwetschgenZeit.

Das war echt knapp.

ZwetschgenKuchen.

Steht heut fertig auf meinem geliebten alten Küchentisch.

Demnächst in diesem Theater: Käsekuchen... DER Käsekuchen.

Der erste ist versprochen... aber dann... dann gibt’s wieder.

Und es ist egal, daß ich eigentlich zu müd war zum Backen.

Backen... geht immer.

Weißt schon.

Ich find wieder in mein Schwingen und Singen.

Mein schönstes Lied... sing ich für Dich.

Und Deins... Deins würd ich jetzt auch gern hören.

Singen.

Trau Dich.

die wüste elfe

#hingabe #herz #amgrünenelfenhof

Meine Ausrichtung: Die Liebe.

Mein Weg: Die Wörter. Das Lachen. Die Ordnung.

Ich bin hier, um die Schönheit sichtbar zu machen.

KONTAKT

Sabine Weiskopf.

Mathildenstraße 21 . 90762 Fürth

du@die-wueste-elfe.de

© 2014: Sabine Weiskopf. Design & Umsetzung: Sandra Frick . www.fek-design.com