• Sabine Weiskopf

BücherReigen. Verdächtig nordisch.


Das mit den Büchern.

Das ist halt echt so ne Sache.

Ich lieb sie so sehr.

Warum auch immer.

Mag sie auch gern um mich haben.

Bin jetzt halt echt oft umgezogen.

Hab ausgemistet.

Weggegeben.

Ins TauschRegal gestellt.

Verschenkt.

Verkauft.

Und hab immer noch einen ganzen Schrank voll.

Zweireihig.

Und auf dem NachtTisch.

Und im Korb neben dem Sofa.

Küche sowieso.

SeelenFutter in jeder Hinsicht.

Ich hab schon verstanden, daß die HinUndHerSchlepperei nicht so gut ist.

Und auch nicht so beliebt bei helfenden Freunden.

Aber so ganz ohne?

Ich weiß nicht.

Jedenfalls.

Ein paar hab ich geschenkt bekommen.

Ein paar geliehen.

Den Rest hat mir der Zufall in diversen TauschRegalen beschert.

Das macht es dann auch leichter, sie wieder gehen zu lassen.

So sieht’s aus, mein Jahr 2017 in Büchern:

‚The Snapper’, Roddy Doyle

Fortsetzung von ‚The Commitments’, was ich leider nicht gelesen hab. Geht aber auch so. Wunderbar irisch alltäglich verkorkst.

Und wenn man’s mag auch sehr lustig.

‚Der süße Wahn’, Patricia Highsmith

DoppelLeben subtil gruselig und verstörend verständlich geschildert.

‚The World According to Garp’, John Irving

Endlich. Wollt ich schon lang lesen.

Irving wie immer ganz wunderbar.

‚Herr Müller, die verrückte Katze und Gott’, Ewald Arenz

Apokalypse mal anders.

Was hab ich gelacht.

In Zeiten wie diesen besonders erfrischend.

‚The Van’, Roddy Doyle

Fortsetzung von ‚The Snapper’, siehe oben.

‚Ymir oder Aus der Hirnschale der Himmel', Philip Krömer

Hab ich gewonnen!

Jahaaa.

Direkt beim homunculus Verlag.

Schräg. Nordisch. Wagner lässt grüßen.

Ein Genuß.

‚Ein Lied über der Stadt’, Ewald Arenz

So schön.

Hat mich sehr berührt.

Und kein happy clappy Ende.

Das find ich hier gut.

‚Angela’s Ashes’, Frank McCourt

Viel irisch dieses Jahr.

Hm.

Das hier herzzerreißend. Berührend. Lustig. Traurig.

Und ganz oft alles zugleich.

‚Die Kassandra Verschwörung’, Ian Rankin (als Jack Harvey)

Thriller. Einfach mal so. Gut gemacht.

‚Zornige grüne Insel’, Liam O’Flaherty

Fast schon Sachbuch oder Doku.

Flüssig zu lesen. Höchst interessant.

Und halt schon wieder irisch. HmHm.

‚Das gefrorene Licht’, Yrsa Sigurdardóttir

Krimi/Thriller aus Island.

Schon allein der Ort des Geschehens macht es lesenswert.

Spannend. Gibt noch mehr von ihr und ich mag sie alle.

‚Wenn die Wahrheit stirbt’, Deborah Crombie

Krimi. Klassisch.

Für mich besonders, denn der Tatort in London, dort kenn ich mich aus.

Irre zu lesen, wenn man die Straßennamen und Gebäude so einfach zuordnen kann.

‚Die eisblaue Spur’, Yrsa Sigurdardóttir

IslandKrimi. Siehe oben.

‚Die roten Wasser von Bath’, Morag Joss

Nochmal klassischer Krimi.

Sehr hübsch mit Cottage und Garten und Pavillon und so.

Mag ich.

‚Good Night, Mr Holmes’, Carole Nelson Douglas

Sherlock Holmes aus der weiblichen Sicht.

Schön viktorianisch.

‚Ein kalter Ort zum Sterben’, Ian Rankin

Krimi aus Edinburgh.

Immer wieder gut.

‚Der grüne Fürst’, Heinz Ohff

Über Hermann Pückler-Muskau.

Sehr interessant, und zwar im besten Sinne.

Nicht so wie in das fand ich nicht so toll und sag deswegen interessant.

‚The Big Five for Live: Was wirklich zählt im Leben’, John Strelecky

Schnell, ganz schnell gelesen.

Empfehlung für alle, die suchen.

‚Nebelmord’, Yrsa Sigurdardóttir

Und wieder Island. Und wieder siehe oben.

‚Der Mann, der lächelte’, Henning Mankell

Schweden gibt’s ja auch noch.

Viel nordisch dieses Jahr.

Mankell jedenfalls zuverlässig gut.

Und zuverlässig düster.

‚Die Radikalität des Herzens’, Christian Raab

Einführung in Carlos Castaneda und in die Lehren des Don Juan.

Hat’s hübsch in sich.

Langsam und Stück für Stück lesen.

Sinken lassen. Noch mal lesen. Wunderbar.

‚Ein Schmetterling im November’, Auður Ava Ólafsdóttir

Ein RoadTrip rund um Island.

Zauberhafte Geschichte.

‚Im Winter der Löwen’, Jan Costin Wagner

Krimi mal aus Finnland.

Hat mir gut gefallen.

‚Das barmherzige Fallbeil’, Fred Vargas

Und gleich noch mal Krimi.

Allein die Typen im Revier immer. Herrlich.

Und dann, was soll ich sagen, spielt auch noch Island (!) eine Rolle.

‚Vor dem Fest’, Saša Stanišić

Uckermark.

Ist das wunderbar schräg.

Ganz außergewöhnlich.

‚Brooklyn’, Colm Tóibín

Genau. Das mit dem Film.

Zauberhaftes Buch auch.

Irisch. Aber das jetzt nur noch am Rande.

‚Vor dem Frost’, Henning Mankell

Mankell eben. Siehe oben.

‚Mrs Dalloway’, Virginia Woolf

Eigentlich nur gelesen, weil die Tochter eine Arbeit drüber geschrieben hat.

Herausfordernd.

Muß man dranbleiben.

Aber dann ist es richtig gut.

‚Das Seehaus’, Kate Morton

Krimi und Schmonzette in einem.

Wie cool ist das denn jetzt.

Und.

Wenn ich kauf, dann kauf ich hier.

Da wo alle meinen Namen kennen.

Und gleich wissen ob ich was bestellt hab.

Wo wir in Ruhe zusammen suchen gehen, wenn’s nicht gleich klappt.

Das mag ich.

Das mit der nordischen Häufung, das muß ich mir echt mal anschauen.

Sehr verdächtig, das.

Soll mir das irgendwas sagen?

Oder ist das grad einfach ein Trend.

Ich mag das ja schon alles sehr.

Auch wenn ich da noch lang nicht überall war.

Hm.

Ich werd das mal im Auge behalten.

Genau wie das TauschRegal.

Hehe.

Bin schon gespannt, was nächstes Jahr so zu mir flattert.

Lesen.

So schön.

Sabine

#bücher

Meine Ausrichtung: Die Liebe.

Mein Weg: Die Wörter. Das Lachen. Die Ordnung.

Ich bin hier, um die Schönheit sichtbar zu machen.

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