• Sabine Weiskopf

Vom KaufLadenSpielen und vom LangsamWerden.


Ich freu mich grad so.

Wie ein Kind vorm Geburtstag oder vor Weihnachten oder so.

Ganz famos.

Ich geh endlich wieder spielen.

So richtig.

Hat was von KaufLaden spielen.

So wie wir früher immer die Tante mit Knickebein abgezockt haben.

Anders.

Aber doch genau so.

Irgendwie.

Eins nach dem anderen fügen sich PuzzleTeile zusammen.

Eins nach dem anderen werden wunderschöne Dinge.

Ich hab als Kind schon so gern mit Papier hantiert.

Hatte meine SekretärinnenPhase.

Nicht weil der Job so cool ist.

Weil ich es da mit Papier und Klammern und so zu tun hab.

Und alles hübsch ordentlich schlichten kann auf dem Schreibtisch.

Wenn Du schon mal bei mir warst, dann weißt Du eh.

Ist immer noch so.

Jetzt hab ich auch die beste Ausrede der Welt, mir hübsche Tüten zu bestellen.

Pergamin.

Hach.

Das Wort muß geflüstert werden.

Pergamin.

Das Knistern und Rascheln und VorsichtigSein, das erinnert mich.

Erinnert mich an die Briefmarken meines Vaters.

Früher.

Als ich noch ein Kind war.

Briefmarken sind jetzt nicht so mein Ding.

Aber Pergamin, das schon.

Und dann war da im Wohnzimmer meiner Oma die Tür zu ihrem Laden.

Direkt vom Wohnzimmer rein in den Laden.

Das war für mich immer wie Zauberei.

Und ein RiesenRespekt war da vor dieser Tür.

Die hat man nicht einfach mal aufgemacht und geschaut was so los ist.

Im Grunde war das eine heilige Pforte.

Durch die nur die Oma gehen durfte.

Oder wer ihr auf ihr Geheiß folgen mochte.

Meine Oma hatte einen Laden.

Dieser Gedanke hat mir damals immer große Augen gemacht.

Macht er heut noch.

Und jetzt ich.

Also, ein Laden ist es ja nicht.

Noch nicht.

Irgendwann.

Bis dahin ist es eben mein NichtLaden.

Ich bin so frei.

Ich spiele.

Es gibt, was ich mir so zusammengespürt hab.

SeelenFutter.

WortFundStücke.

Rezepte.

MuschelSteine.

Was zum Zündeln für die Männer.

Alles in KleinstAuflagen.

Handgemacht.

Limitiert.

So lang ich Freude hab damit.

Und dann gibt’s wieder was Neues.

Tee kannst Du bei mir immer haben.

Kuchen und Kekse auch.

Und.

Ich hab mir selber die Freude gemacht und eingekauft.

Kerzen und LichtTüten und HautTatoos von Jwala Gamper.

So schön.

Teil ich gern mit Dir.

Es hat lang gedauert bis hierher.

So kommt’s mir vor.

Es ist nicht perfekt.

Es ist vollkommen.

Es ist langsam geworden.

Genau so, wie’s werden wollte.

Ganz wunderbar.

Langsam darfst Du hier auch werden.

Keine Eile weit und breit.

Alles mit Ruhe.

Das LangsamWerden.

So wohltuend.

Grad jetzt.

Grad hier.

Grad wenn’s unmöglich scheint.

Hier, bei mir, ist es zu Hause.

Also.

Jetzt.

Tür auf.

Ich trau mich.

So schön.

Sabine

Oh, und.

Bitte Geldbeutel mitbringen.

Hier gibt’s keine KartenZahlung.

Wird’s auch so schnell nicht geben.

Wenn’s nach mir geht am liebsten gar nicht.

Wir werden sehen.

#freude #spielen #türauf #seelenfutter

Meine Ausrichtung: Die Liebe.

Mein Weg: Die Wörter. Das Lachen. Die Ordnung.

Ich bin hier, um die Schönheit sichtbar zu machen.

KONTAKT

Sabine Weiskopf.

Mathildenstraße 21 . 90762 Fürth

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