• Sabine Weiskopf

Jetzt aber. AschenPuttel ist zu Hause.


Kein Déjà-vu.

AschenPuttel war schon mal zu Hause.

Und dann war auf einmal alles ganz anders als gedacht.

Tut mir Leid.

Also von vorne.

Was ich bisher gelernt hab.

In loser Reihe.

Wie’s grad kommt.

Im Krieg und in der Liebe ist alles erlaubt.

Ich wähle die Liebe.

Immer.

Ich brauch keinen, der mich rettet.

Ich bin schon groß, das bekomm ich selber hin.

Außer vielleicht ich bin grad in den See gefallen.

Bewusstlos.

Irgendwie so.

Dann wär’s schon schön, gerettet zu werden.

Aber das mein ich nicht.

Weißt schon.

Ich brauch keinen Retter.

Ich weiß aber sehr wohl, RettungsManöver zu genießen.

Ich bin zuständig für was ich sag und tu und schreib.

Meine Haltung, meine Verantwortung.

Wie ein anderer das aufnimmt, in sich bewegt und empfindet:

Nicht mein Zirkus, nicht meine Affen.

So kann es dann sein, daß meine EngelsZungen bei Dir ankommen wie ein tönend Erz.

Oder umgekehrt.

Ist einfach so.

Manchmal muß man Zugeständnisse machen.

Was ändern.

Neu ausrichten.

Sich auf den anderen einstellen.

Wege finden.

Und manchmal verschwindet dann eben ein ganzer BlogEintrag.

Alles gut.

MichErklärenWollen und Fordern führt zu exakt nichts.

Ich muß tun, was zu tun ist.

Ich.

Auf irgendwas beharren, was ich vom anderen habenhabenhaben will, daß er es tut oder gibt, ist ganz oft Ablenkung von was ich bei mir nicht sehen will oder was ich selber nicht bereit bin zu tun.

So läuft’s nicht.

Und wenn, dann nicht länger als fünf Minuten.

Wenn sich was anfühlt wie RechtHabenWollen.

Ganz unbedingt.

Dann hat es mit Liebe eher wenig zu tun.

Daß ich keinen verurteile für wie und was er ist und tut heißt noch lang nicht, daß das der Normalzustand aller anderen Menschen ist.

Ganz ehrlich.

Ich hab lang geglaubt, alle sind so.

Was für eine Erkenntnis.

Ich begegne Urteil.

Ablehnung.

NichtVerstehen.

Wut.

Ich verurteile keinen dafür, daß er mir so begegnet.

Ich bin dann halt so frei und geh wenn’s mir zu bunt wird.

Tut manchmal weh.

Bringt Frieden.

Paradox.

So schön.

Denn.

Jeder hat so seine Geschichte.

Genau wie ich.

Manchmal passen die zusammen.

Und manchmal nicht.

Ich mag keine Schubladen.

Narzisst ist nicht gleich Narzisst.

So in der Art wie Blume ist nicht gleich Blume.

Als Begriff nützlich zum drüber reden.

Möglichst unter Menschen, die dann nicht gleich ein festes Bild haben.

Das mag hin und wieder vielleicht Sinn machen.

Für mich aber nicht als Stempel.

Würde das nicht Opfer erschaffen?

An allen Fronten?

Und könnt’s nicht sein, daß ein ‚Narzisst’ und ein, sagen wir, ‚CoAbhängiger’ (noch so eine Schublade) Ähnliches erfahren haben, dann aber krass unterschiedlichen Umgang damit gelernt haben?

Nur so ne Idee.

Drohung funktioniert bei mir nicht.

Für sinnfreie Unterwerfung steh ich nicht zur Verfügung.

Dto. Druck, Manipulation, Zwang, Kontrolle, Kriechen und KleinMachen.

Ich kenne wahre Hingabe.

Ich übe.

Da steckt viel Freude.

Echte Demut ist ein ganz WUNDERvoller Zustand.

Weit und groß und leicht.

Erhaben.

Nicht abgehoben.

Frei von persönlich menschlicher Ausrichtung.

Immer Gott zugewandt.

Beziehung funktioniert auf Dauer nur ohne Gefälle.

AugenHöhe.

Ebenbürtigkeit.

Radikal.

Nur so geht’s.

Denn: Jeder hat so seine Geschichte.

Es ist nicht an mir zu richten.

Beziehung, speziell das uralte MannFrauDing, ist DER Ort zum Wachsen.

Am anderen.

An mir.

Und: Ich will.

Ich mach Fehler.

Machen wir alle.

Aufgeben ist nicht das Selbe wie jetzt ist es genug.

Gnade kann man nicht machen.

Gnade geschieht.

Stets göttlich.

Der Mensch kann hier nur walten lassen.

Gnade macht jedes Wort darüber überflüssig.

Meine Ansprüche sind wenige.

Heiter und wandelbar.

Ich bin so frei.

Ich hab Bedürfnisse.

Das darf sein.

Ich sorg dafür, daß sie erfüllt werden.

Das darf ich und das muß ich sogar.

Das klingt jetzt so, aber ich lern hier noch.

Hat lang genug gedauert bis ich begriffen hab ich darf.

Ich kann einen zum Teufel wünschen.

Und ihn zugleich so sehr vermissen.

Paradox.

Ich mag’s paradox.

Ich versprech selten was.

Wenn ich es tu, dann geb ich alles, das auch zu halten.

Stur.

Dickschädelig.

Bis ich nicht mehr kann wenn’s sein muß.

Ich lerne, gut auf mich zu achten.

Ich bin nicht gern allein.

Ich kann gut allein sein.

Und ich bin gern allein.

Auch so schön paradox.

Fühlen ist wichtig.

So sehr wichtig.

Ohne Fühlen bewegt sich nicht viel.

Fühlen braucht Mut.

Ich hab so viel zu geben.

Überschäumend.

Unbeschwert.

Leicht.

Heiter.

Unerschöpflich.

Und ich weiß wann es genug ist.

Und ja, das ist schon wieder paradox.

So schön.

Das, was so kristallklar vor mir steht, das ist nicht immer am leichtesten zu tun.

Ich muß nicht alles mitmachen.

Manchmal muß man anderen weh tun.

Sehr weh tun.

Weil man sonst seine Seele dem Teufel verkaufen würde.

Und manchmal tut man denen am allermeisten weh, die man am allermeisten liebt.

Wenn mir einer wehtut gibt mir das nicht das Recht, ihm auch wehzutun.

Die andere Wange und so.

Ich hab Freunde.

Ein paar wenige, echte, gute.

Die auch im größten Mist immer wieder für mich da sind.

Danke.

Die banalsten Filme bergen manchmal kostbare Juwelen.

Siehe ‚Duplicity’.

Ich bin getragen.

Immer.

AschenPuttel ist zu Hause.

Manchmal grad noch so vor Mitternacht.

Aber zu Hause.

Manchmal tut’s einfach unfassbar weh.

Alles ist so schier unglaublich einfach.

Ich vertraue.

Herzen sind magnetisch.

Ich liebe.

Ich heile.

Ich bin zu Hause.

Das hab ich bisher gelernt.

Und es hört nicht auf.

So schön.

Sabine

#frieden #liebe #demut #paradox

Meine Ausrichtung: Die Liebe.

Mein Weg: Die Wörter. Das Lachen. Die Ordnung.

Ich bin hier, um die Schönheit sichtbar zu machen.

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