• Sabine Weiskopf

Von der Demut.


Demut.

Ha.

Wenn ich plötzlich, wirklich auf einen Schlag, alles versteh.

Alles.

Wie in Gott und die Welt und das alles.

Wenn ich zugleich, im exakt selben Moment, auch weiß, daß ich nichts weiß.

Aber auch gar nix.

Aufrecht demütig möcht ich dann auf die Knie sinken.

Verlangt keiner von mir.

Aber ich möcht.

Wie klein wir doch jeder für uns sind.

Und wie unendlich wichtig und kostbar.

Paradox.

Und göttlich.

Demut hat nichts zu tun mit Unterwerfung.

Geduckt und klein und kriechend.

Oh nein.

Wahre Demut.

Was für ein feiner Zustand.

Ein Segen.

Oh yes.

Nichts und alles ist wichtig.

Oft eher fehlend durchs Leben stolpern.

Üben, das mit allen Sinnen vollständig zu akzeptieren.

Jetzt müsste man meinen, so was knickt doch eher.

Ganz im Gegenteil.

Genau das richtet auf.

Wie eine hängende Blume nach langer Dürre im ersten Regen.

Aufatmen.

Aufrichten.

Erhaben.

Nicht abgehoben.

Demut kann man nicht machen.

Sie geschieht.

Von ganz allein.

Plötzlich da und wundervoll.

Einmalig.

Jedes Mal wieder aufs Neue.

Echte Demut richtet sich auch nicht an einen Menschen.

Demut ist Gott zugewandt.

Und damit frei.

Weit wird’s innen drin.

Unendlich überbordend weit.

Als ob mein Herz seine Schwingen breitet.

Das tut weh.

Und ist zugleich zutiefst beglückend.

Aufsteigen möcht ich und mich auf den Wind legen.

Und stell fest, ich flieg ja längst.

Innig verbunden mit dem Grund unter mir.

Ein stilles Jubeln füllt mich aus bis in den letzten Winkel.

Demut.

So schön.

die wüste elfe

#demut #herz

Meine Ausrichtung: Die Liebe.

Mein Weg: Die Wörter. Das Lachen. Die Ordnung.

Ich bin hier, um die Schönheit sichtbar zu machen.

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