• Sabine Weiskopf

Vom ApfelStrudel und überhaupt von der Liebe.


Das mit dem Strudel.

Wenn’s früher Omas ApfelStrudel gab hab ich da nie viel drüber nachgedacht.

Strudel halt.

Irgendwann kam dann so eine ApfelStrudelOhWieCoolPhase.

Dann mehr so wenn das so kompliziert ist wie alle sagen, warum macht sie das dann immer wieder.

Direkt gefolgt von wie macht sie das nur.

Und irgendwann hab ich sie gefragt, ob wir nicht mal zusammen Strudel.

Damit ich mir das aufschreiben kann.

Das ganze Geheimnis und vor allem dieses DasSiehstDuDannSchon.

Wir haben also gestrudelt und ich hab mitgeschrieben.

Sooo geheim ist das alles gar nicht.

Trotzdem hat’s dann noch ein paar Jahre gedauert.

Mein erster eigener Strudel.

Ich hab mich getraut.

Ohne Netz und doppelten Boden.

Oma war schon nicht mehr da.

Das war schon besonders.

Irgendwie.

Und was soll ich sagen.

Was haben die alle, so kompliziert ist das doch echt nicht.

Also.

How to Strudel.

Teil I:

Der Teig bekommt beim Ausziehen Löcher.

Immer.

Da müssen wir durch.

Dass was so Schräges und Zerrupftes am Ende so lecker sein kann.

Immer wieder so schön.

Liebe? Ja, die auch.

Aber jetzt ApfelStrudel.

How to Strudel, Teil II:

Hauchdünn der Teig.

Oma hat immer gesagt man muß die Zeitung durch den Teig lesen können.

Halt, ja.

Aber fein und zart.

So ist Platz zum Entfalten.

Beim Backen.

Beim Aufrollen kommt erst mal innen alles ganz schön in Wallung.

Reibt sich aneinander.

Reibt sich am Teig.

Vermischt sich süß mit Zucker und Zimt.

Und doch.

Egal wie dünn der Teig auch ist.

Aufrollen hält alles zusammen.

Macht alles noch viel besser.

How to Strudel, Teil III:

Vom Tuch aufs Blech.

Zitat Oma: ‚Jetzt kommt der Moment wo der Aff‘ ins Wasser rennt‘.

Und dann mutig mit Schwung.

Kein Gefummel und zaghaft und vielleicht.

Zack.

Fertig.

Muß ja weitergehen.

Und Häkchen.

How to Strudel, Teil IV:

Eine Stunde später.

Es ist was angerichtet.

Warm und knusprig und duftend.

Wunderschön vollkommen.

Warm und duftend auch für Herz und Seele.

SeelenFutter.

How to Strudel, Teil V:

Jetzt kommt’s.

Der Tragödie letzter Teil.

Das dicke Ende muss man immer selber essen.

Aus karmisch philosophischen und all den anderen offensichtlichen Gründen.

So verinnerlicht sich ganz von selbst, dass ein Ende immer auch ein Anfang ist.

Und wenn man den Strudel vorher gut gestreichelt hat, mit Butterschmalz, dann ist das jetzt auch gar nicht so grässlich.

Strudel.

So einfach.

Was das jetzt mit Liebe zu tun hat?

Na alles.

Aber das hast Du auch schon gemerkt, gell.

Jedenfalls.

Hier geht’s zum Rezept.

Oh yes.

Strudel Wörkshop auf Anfrage.

Und demnächst am grünen elfenHof.

Oder so.

Strudel.

Trau Dich.

die wüste elfe

#liebe #apfelstrudel #rezepte

Meine Ausrichtung: Die Liebe.

Mein Weg: Die Wörter. Das Lachen. Die Ordnung.

Ich bin hier, um die Schönheit sichtbar zu machen.

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