• Sabine Weiskopf

Vom VerliebtSein und von der Weite.


Verliebt sein.

Das möcht ich.

Ein Mal nur im Frühling verliebt sein.

Das wär so schön.

Bisher war’s immer Herbst.

Auch schön.

Aber irgendwie.

Ich hab mich halt auch jedes Mal ins Dunkle verliebt.

Die düstere Seite.

Den schattigsten Schatten.

Das, was erst sterben und verrotten und sich wandeln muß.

Bevor es dann neu wieder wachsen darf.

Eben im Frühling.

Was soll ich sagen.

Das klappt einfach nicht immer exakt so.

Irgendwie.

Ich seh immer all die Möglichkeiten.

Sofort.

Dann lass ich mich hineinfallen.

Und dann.

Dann stürz ich.

Tief.

Jedes Mal.

Und jedes Mal so ziemlich allein.

Ich weiß schon.

Das Dunkle zieht mich an.

Magisch.

Ist ja auch kein Ding.

Arbeit gibt’s eh immer.

Und ich mag das ja auch.

Ein bißchen Alchemie hier.

Ein wenig SpiegelKabinett da.

Viel GottVertrauen.

Alles gut.

Aber jetzt.

Jetzt wär ich halt gern mal im Frühling verliebt.

Einfach nur so.

Zur Abwechslung.

Ich bin so frei.

Heiter.

Frisch.

Unbeschwert.

Beschwingt.

Beflügelt.

Summend.

Funkelnd.

Romantisch.

Vorfreudig.

Herzklopfend.

Umworben.

Erblühend.

Strahlend.

Zugewandt.

Auf Empfang.

FrühlingsGefühle.

So ganz klassisch verliebt halt.

Und weißt Du was.

Ich bin’s.

Ich.

Bin.

Verliebt.

Jetzt nicht so.

Viel besser.

Verliebt ins Leben!

Das ist so unbeschreiblich.

Wundergefüllt.

Mein Herz pocht im Einklang.

Hier ist alles, was dazugehört.

Hier.

Jetzt.

Höhen und Tiefen.

Beides ist schön.

Oh yes.

Und immer die Liebe.

Das kommt jetzt dann doch überraschend. Nur so ein bißchen.

Wie’s halt in der Liebe oft ist.

Egal.

Ich nehm’s.

So wie’s grad kommt.

So schön.

DAS LEBEN IST SCHÖN.

Und so ganz vollkommen frei.

Nicht ausgerichtet auf Den Einen.

Ausgerichtet auf die Liebe.

Großer Unterschied.

Weil.

Das hier.

Das bleibt.

Für immer.

Egal was sonst ist.

Unerschütterlich.

Sicher.

Vom Himmel zur Erde.

Von der Erde zum Himmel.

Nicht dauerhaft himmelhoch jauchzend.

Hält ja keiner aus.

Aber eben auch nicht dauerhaft zu Tode betrübt.

Will keiner.

Mitte.

Wohlig.

Getragen.

Gelingend.

Gut gelandet.

Hier.

Jetzt.

Es gibt nicht wirklich Worte.

Ich streng mich an, aber es gibt sie nicht wirklich.

Was ich sagen will:

Es geht!

Das mag ich Dir aufmunternd zurufen.

Es ist möglich.

JA!

Du musst nichts tun außer dranbleiben.

Atmen.

Und unfassbar einfach stetig prüfen:

Wird’s eng?

Oder wird’s weit?

Eng oder weit.

Was Du auch tust.

Was Du auch nicht tust.

Was Du auch sagst.

Macht es Dich eng fühlen.

Oder macht es Dich weit fühlen.

Wo’s langgeht, das weißt Du glaub ich selber.

Und nur so am Rande.

Ja, es wird hin und wieder weh tun.

Aber wenn Du genau, ganz genau hinspürst.

Dann.

Dann wirst Du merken, auch das kann weit sein.

Paradox. Ich weiß.

Und ja, den Kopf schon einschalten.

Aber halt nicht ungefiltert reingackern lassen.

Was zählt, das ist und bleibt das Gefühl.

Dein Spüren von Eng oder Weit.

Es ist halt echt so einfach.

Dranbleiben.

Zugleich geschehen lassen.

Paradox. Ich weiß.

Nicht machen und machen und machen.

Atmen.

Innehalten.

Nur, wirklich nur, das tun was weit macht.

Fallen lassen.

Alles geben.

Genau hier, im FallenLassen, ist die viel gesuchte Sicherheit zu finden.

Wer fliegen will, der muß springen.

So einfach.

Wohin Du springst, das ist Dein Ding.

Hauptsache Du springst.

Also.

Dranbleiben und geschehen lassen.

Und alles ordnet sich um Dich.

Um Deine Weite.

Alles Schöne.

Alles Deine.

Alles.

Verlieb Dich.

Ins Leben.

Wenn nicht Du, wer dann.

Wenn nicht jetzt, wann dann.

FrühlingsGefühle.

Trau Dich.

die wüste elfe

#liebe #ordnung #weite #paradox

Meine Ausrichtung: Die Liebe.

Mein Weg: Die Wörter. Das Lachen. Die Ordnung.

Ich bin hier, um die Schönheit sichtbar zu machen.

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