• Sabine Weiskopf

Von der Freiheit und von Jesus. Und vom Rufen.


Lose Gedanken.

Freiheit.

Frei sein.

Tun und lassen, was und wie ich will.

Zugleich.

Vollkommene Verantwortung für die Auswirkungen.

Ich kann also nicht tun und lassen, was und wie ich will.

Paradox.

Freiheit braucht Verantwortung.

Ohne bin ich ein Eremit.

Oder einfach ein Arsch.

(Ist doch so.)

Freiheit will Achtsamkeit.

Freiheit will Mitgefühl.

Freiheit will Liebe.

Freiheit IST Liebe.

Liebe ist Freiheit.

Im höchsten Maße.

Tiefstmöglich.

Zuerst mit mir.

Ich bin so frei.

Dann mit den anderen.

Und beides zugleich und gleichwertig.

Hört sich alles eng an?

Kompliziert?

Ja.

Und ist doch zugleich weit.

So weit.

Und unfassbar einfach.

Paradox.

Und sosoSO schön.

Paradiesisch.

Paradox paradiesisch.

Und.

Freiheit macht möglich.

Alles.

Freiheit will nichts.

Auch paradox.

Ich liebe es.

Immer wenn’s so schön paradox daherkommt.

Dann.

Dann steigt der Verstand so ein bißchen aus.

Das Herz funkt.

Der Körper spricht.

Und das.

Das ist wunderschön.

Notre Dame.

Nur mal so als Beispiel.

So viele Meinungen.

Jede anders.

Vor allem die Nummer mit den Spenden.

Und alle haben Recht.

Weißt Du was?

Alles nicht wichtig.

Alles sehr kostbar.

Ich seh das Feuer.

Ich seh WAS da brennt.

Ich seh die Bedeutung.

Ich seh die Symbolik.

(Auch wieder so viele verschiedene.

Und ich halt meine.

Wenn überhaupt.)

Ich seh.

Ich schau hin.

Ich lass es zu.

Ich lass es rein.

Ich atme.

Bis nichts davon mehr wichtig ist.

Keiner merkt’s.

Aber hier ist Wandel.

Am einzigen Ort, der mir möglich ist.

In mir.

Ich sag’s jetzt einfach.

Ich lass mich ans Kreuz nageln davon.

So.

Wenn schon grad Ostern ist.

Höchstmögliches Hingeben.

Da ist Schmerz.

Ich erkenn ihn.

Ich spür ihn.

Ich nehm ihn als zutiefst menschlich.

Aus menschlicher Angst geboren.

Denn sie wissen nicht, was sie tun.

Ich lass den Schmerz vollkommen in mein Herz.

Ich fühl ihn mit.

Das Bild von Jesus am Kreuz.

Sein Herz zum Bersten weit.

Nicht unbedingt gleich so ganz freiwillig.

Wenn ich mich recht erinner.

War ja nicht dabei.

Jesus hatte wohl nicht wirklich Lust zu sterben.

Hat nach einem anderen Weg gefragt.

Und es gab nur diesen.

Diesen einen.

Zugleich vollkommene Freiheit.

Sterben.

Sterben, um zu leben.

In Freiheit.

Und dann von vorn.

Das hört nie auf.

Das ist die schlechte Nachricht.

Das hört nie auf.

Das ist die gute Nachricht.

Immer wieder ein Stück weiter.

Hinauf.

Hinauf auf dieser Spirale.

Die uns immerzu an altbekannte Orte führt.

Mit neuem Blickwinkel.

Neuem Wissen.

Neuen Möglichkeiten.

Uns nagelt heut keiner mehr ans Kreuz.

Aber ich glaub Du weißt schon.

Und Du.

Du kannst das auch.

Heut Früh haben mich die KirchenGlocken geweckt.

Immer zu Ostern.

Und immer wein ich.

Jedes Mal.

Ich hab’s jetzt nicht so mit der Institution an sich.

Aber die Botschaft.

Die Botschaft, die hör ich wohl.

Etwas ruft da.

Klingt und schwingt tief in mich hinein.

Und ruft.

Mich.

Dich.

Uns.

Ruft uns zusammen.

Ruft uns in die Liebe.

Ruft.

Spürst Du das?

Was für eine Einladung.

Wir wollen das alle.

Irgendwie.

Seelenmäßig zellulär.

Das glaub ich.

Wir müssen uns nur erinnern.

Erlauben.

Bereit sein.

Und ja.

Es ist die berühmte ‚road less travelled.’

Nadelöhr.

Läuterndes Feuer.

Doch wir sind schon viele.

So schön.

Und ja.

Es lohnt sich.

So sehr.

Macht das jetzt alles irgendwie Sinn?

Egal.

Sind ja nur lose Gedanken.

Frohe Ostern.

die wüste elfe

#liebe #freiheit #paradox #hingabe

Meine Ausrichtung: Die Liebe.

Mein Weg: Die Wörter. Das Lachen. Die Ordnung.

Ich bin hier, um die Schönheit sichtbar zu machen.

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