• Sabine Weiskopf

Vom KokonGefühl.


Stell Dir vor.

Ein kleiner Kokon.

Ganz unscheinbar.

Raupe drin und so.

Kennst Du.

Von der Raupe zum Schmetterling.

Natur am Werken.

Schöpfung am Werden.

Jetzt hat das RaupenTier sich das ja nicht so überlegt.

Hat nicht eines schönen Tages diese zündende Idee.

So in dem Stil ach jetzt bau ich mir mal nen Kokon.

Oder gar ach nö Kokon ist ja voll blöd ich lass das jetzt so.

Die Raupe macht einfach.

Macht, was sie eh machen muß.

Geht nicht anders.

Das ist der Plan.

Zellulär.

Kokon.

Weil.

Und dann.

Dann dauert’s halt so lang wie’s dauert.

Auch wieder Plan.

Zellulär.

Jetzt bin ich natürlich nicht sicher.

Aber nur mal so.

Ich schätz die Raupe hockt eher nicht im Kokon und denkt Mimimi.

Mimimi wann ist das endlich rum hier.

Hab keine Lust mehr.

Draußen summt alles und ich hier drin.

Voll langweilig.

Nein, ich glaub nicht.

Ich glaub eher sie ist ganz schön beschäftigt.

Unaufgeregt.

Still.

Natürlich.

In dem Kokon drin.

Ganz heimlich, still und leise.

Da drin geht ganz schön die Post ab.

Es räumt und träumt und wandelt vor sich hin.

Also.

Nur mal angenommen.

Wenn jetzt einer von außen an den Kokon geht.

Dran rührt.

Drauf rumdrückt.

Dran zupft.

Dann geht das drinnen auch nicht schneller.

Eher im Gegenteil.

Schätz ich mal.

Wenn ihn einer gar aufbricht.

Dann.

Ja, dann geht was kaputt.

Es stirbt ein ferner Traum.

Vielleicht nur die Ahnung eines Traums.

Vielleicht.

Aber es ist vorbei.

Für immer.

Der Wandel ist unterbrochen.

Es gibt kein Zurück auf Anfang.

Diese Möglichkeit stirbt.

Dieser Schmetterling wird sich nie entfalten.

Wenn Dir also einer begegnet.

Einer, der diesen Hauch Kokon um sich trägt.

Vielleicht nicht sichtbar.

Aber doch.

Dann lass ihn.

Hier geschieht Wunderbares.

In seiner ureigenen Zeit.

Du kannst nichts tun.

Du kannst es nur geschehen lassen.

Wenn Du Dich selber grad (mal wieder) im Kokon befindest.

So wie ich.

Immer mal wieder.

Dann lass Dich nicht stören, ja.

Sollen sie doch zupfen und rupfen.

Sie haben doch alle keine Ahnung.

Niemand.

Nicht einer hat je und wird je diesen einzigartigen Wandel durchlaufen.

Deinen Wandel.

Hier geschieht Wunderbares.

In seiner ureigenen Zeit.

Das ist heilig.

Bleib.

Bleib so lang es dauert.

Du kannst nichts tun.

Du kannst es nur geschehen lassen.

(Zugleich geht die Post ab.

Ich weiß.

Paradox halt.)

Du wirst wissen, wann es so weit ist.

Wann es Zeit ist, den Kokon aufzubrechen.

Von innen.

Immer nur von innen.

Kein Schmetterling ist je geboren worden, weil einer von außen den Kokon durchbrochen hat.

Und.

Du musst auch nicht fürchten, da draußen irgendwas zu verpassen.

Die Welt wird nicht viel anders aussehen.

Und falls doch.

Wen kümmert’s.

Du wirst eh alles mit anderen Augen sehen.

Mit den Augen eines Schmetterlings.

Wer genau hinschaut.

Sehr genau.

Der erkennt so einen Kokon, wenn er ihn sieht.

Zart.

Stark.

Kristallklar.

Umhüllend.

Faszinierend.

Unberührbar.

Wie ein Schleier umweht er das ganze Wesen.

Und zeigt: Jetzt nicht.

Wer das KokonGefühl kennt, der weiß.

Warm ist es.

Behütet.

Genährt.

Still.

Viel zu tun.

Keine Eile.

Alles gut.

Wissend.

Wissend, die Flügel werden sich natürlich entfalten.

Und nur so am Rande.

Liebe ist hier alles.

Wie immer halt.

Liebe.

Umfassend.

Unbeschreiblich.

Liebe.

Kokon.

So schön.

die wüste elfe

#hingabe #liebe #mitgefühl #vertrauen

Meine Ausrichtung: Die Liebe.

Mein Weg: Die Wörter. Das Lachen. Die Ordnung.

Ich bin hier, um die Schönheit sichtbar zu machen.

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