• Sabine Weiskopf

Vom Eichhörnchen im Salbei und vom Rundumschlag.


Frei und Wochenende mitten in der Woche.

So schön.

Zeit am Morgen für Yoga mal länger.

Tür zum Hof auf und plötzlich ein Spatz fast bei mir auf der Matte.

So viel Grün.

Frisch.

Weich.

Duftend.

Später, beim Gießen, ein schwarzes Eichhörnchen.

Im Hof.

Mitten in der Stadt.

Im Salbei.

Auf dem Kaktus.

Ab durch die Mitte und welche Ehre an diesem Hof.

Zeit, in mir zu lauschen.

In die Stille einlassen.

Sich setzen lassen.

Mich selber überraschen.

Mal wieder.

Nun also dies hier.

Ein Rundumschlag.

Ohne Filter.

Du bist gewarnt.

Schau an, ich kann meine Steuerberater Rechnung zahlen.

War schon wieder im Mimimi und auweia wie soll das gehen und kaum läuft’s mal kommt einer und macht gleich wieder alles kaputt.

Eben nicht.

Einfach zahlen.

Geht doch.

Niemand.

Nicht einer.

Keiner kann ermessen, was mir das bedeutet.

Stille, demütige (die gute) (ja, ich find das muß gesagt sein) Freude.

Das Leben ist schön.

Dann.

Zugleich.

Genau deswegen.

Ich hab keine Lust mehr zu warten.

Auch keine Geduld mehr.

Irgendwie.

Auf was denn.

Wenn Du jetzt grad nicht weißt, was Du willst.

Wirst Du’s denn später wissen?

Wie viel später?

Und was muß erst noch passieren, damit Du weißt?

Jetzt.

Was willst Du jetzt.

Was willst Du?

WAS?

Und.

Wenn Du’s eben nicht weißt.

Was kann ich tun, damit Du weißt.

Weißt?

Den Job mach ich halt immer wieder gern.

Da sein.

So wie ich bin.

Ganz und gar.

Mit Haut und Haaren.

Mit meiner Seele.

Bis Du weißt.

Und.

Ich muß halt auch irgendwie essen.

Einfach so weil’s grad so schön ist läuft also nicht.

Dafür gibt’s den offenen SchauRaum.

Genau extra besonders dafür.

Ansonsten Barzahlung, bitte.

Und ja, ich weiß, ich hab da selber noch so eine kleine Baustelle.

Die von außen genau so aussieht.

Als wüsst ich nicht, was ich will.

Weiß ich wohl.

Nur wie.

Das Wie ist nicht meine Aufgabe.

Das überlass ich Gott.

Ich übe.

Ich warte.

Aktiv und vorbereitend, aber ich warte.

Mehr oder weniger geduldig.

Eher weniger.

Ich hab auch echt keine Nerven mehr für naja wird schon irgendwie werden muß halt gehen.

Für ich meld mich dann irgendwann wenn ich mal weiß was ich will.

Für kann man ja eh nix machen ist halt so.

Für ist ja noch so viel Zeit muß ja nicht sofort.

Für ich versteh’s nicht und ich hab Angst und überhaupt.

Bitte.

Nicht.

Jetzt.

Diesen einen Moment.

Den hast Du.

Hier kannst Du’s drehen.

Wenn’s sein muß halt im SekundenTakt.

Fein.

Es ist möglich!

Mit allem, was grad da ist.

Mit dem Zögern und mit der Angst und mit dem ich weiß nicht recht.

Nur so.

Nur mit allem.

Ich mein ja nur.

Und.

Zugleich.

Obacht, Paradox.

(YES!)

Es ist alle Zeit der Welt.

Dein Tempo zählt.

Nur Deins.

Trotzdem.

Wie Greta sagt.

I want you to panic.

Merkst Du das denn gar nicht?

Himmel.

Wie viel reicher könnt Dein Alltag sein.

Dein Leben.

Die Deinen.

Für die Du ja schon irgendwie voll da sein willst.

Oder?

Also dann.

Dann.

Jede Menge unverhoffte Geschenke grad.

Wie ein magisches Band durch meine Tage.

Blumen.

Nahrung.

Kleidung sogar.

Und vor allem:

Begegnungen.

Lachen.

AugenBlicke.

Erkennende Stille.

SichFinden.

Tief. So tief.

Macht mein Herz so weit.

Tränen.

Ja, die auch.

Tränen der Trauer.

Tränen der Freude.

Tränen, die einfach entspannt geweint sein wollen.

SeelenTropfen.

Dann.

Die Sache mit der Muse.

Das beschäftigt mich.

Ich will dazu schreiben.

Geht aber noch nicht.

Nur dies.

Alles was mich ausmacht.

Alles was meine Arbeit ausmacht.

Und zwar schon immer.

Einfach alles.

Alles steckt für mich in diesem Begriff.

Die Muse.

So, wie ihn Mark Oswald neulich in Worte gefasst hat.

Das hat mich umgehauen.

Erklärt irgendwie alles.

Und von einem Moment auf den anderen roter Faden.

Mein roter Faden.

Ich kenn ihn ja schon, das mein ich gar nicht.

Aber halt immer nur Stücke.

In Reihe und passend und das alles, schon klar.

Aber StückWerk.

Bis jetzt.

Jetzt schließen sich alle Lücken.

Alles passt.

Alles fügt sich.

Ich fühl mich so beschenkt.

Was ich sagen will.

Immer und immer wieder.

Es ist möglich.

Ich hab hier am grünen elfenHof vor nicht mal drei Jahren noch mal neu angefangen.

Mitten in einem übel heillosen Durcheinander.

So ziemlich ohne alles.

Ohne viel Aussicht.

Erst mal putzen gehen.

Und jetzt.

Ich hab gar keine Worte.

Ich bin getragen.

Das WEISS ich.

Zellulär.

Ich bin geführt.

Das seh ich.

Täglich.

Und ich weiß, Du kannst das auch.

Wenn Du willst.

Du musst auch nicht allein.

Ich kann Dir Weggefährtin sein.

Und, ja, Muse.

Deine Muse.

Sacht und beharrlich mag ich Dich ermuntern.

So bin ich einfach.

Ich kann nicht anders.

Traust Du Dich?

Komm.

Bitte.

Trau Dich.

die wüste elfe

#freude #stille #herz #muse #gott

Meine Ausrichtung: Die Liebe.

Mein Weg: Die Wörter. Das Lachen. Die Ordnung.

Ich bin hier, um die Schönheit sichtbar zu machen.

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