• Sabine Weiskopf

Vom NiemandsLand.


Ein schöner Ort ist das nicht.

Nur daß Du’s gleich weißt.

Und doch.

Paradox.

Also halt doch irgendwie schön.

Wie immer nicht mehr als ein Versuch.

Funksprüche.

Völlig unzulänglich natürlich.

Egal.

NiemandsLand.

Emotionales NiemandsLand.

Falls mich wer sucht, da bin ich grad.

Still ist es hier.

Leise Töne.

Friedvoll.

Stimmig.

Der einzige Weg.

Der letzte mögliche Weg.

Von außen alles wie immer.

Also für den, der draufschaut von außen.

Sieht irgendwie nach la dolce vita aus.

Ansonsten äußerlich übel unbequem.

In einer normalen Welt würd alles nach Aktion schreien.

Machen und Tun und überhaupt.

Hektik.

Panik.

Eine Lösung muß her.

Erklären und rechtfertigen.

Kämpfen.

Müssen und Sollen.

Atemloses Hecheln.

Nicht so am grünen elfenHof.

Nicht mehr.

Kenn ich.

War ich.

Hatt ich schon.

Klappt für fünf Minuten.

Dann von vorne.

Das.

Das will ich nicht mehr.

Nicht noch mal.

Ich kann’s auch nicht mehr.

Ich erinner mich zwar, wie’s geht und das alles.

Aber es geht eben einfach nicht mehr.

Jetzt.

Jetzt ist alles durchfühlt.

So ziemlich fast alles.

Immer und immer wieder.

Laut und leis.

Hoch und tief.

Jetzt gibt’s nichts mehr zu tun.

Das ist, wie soll ich sagen, ein bißchen ungemütlich.

Extrem milde ausgedrückt.

Also halt krass untertrieben.

NiemandsLand ist beim ersten Mal richtig übel.

Deswegen will das immer erst mal keiner.

Hatt ich es grad erst mit einer Freundin drüber.

Warum manche lieber ihre Sorgen und Probleme hüten.

Anstatt sie ein für allemal zu wandeln.

Hat mit Verantwortung zu tun.

Aufrichtigkeit.

Zu sich stehen.

Schattige Gefilde.

Die uns eh nicht wirklich erspart bleiben.

Trotzdem.

Ich versteh jeden, der zögert und schiebt und ausweicht.

Hab ich vielleicht auch schon.

Möglicherweise.

HustHust.

Jedenfalls.

Bin ja jetzt keine Anfängerin.

Also mach ich.

Also nichts mach ich halt.

Weißt.

Die letzte Möglichkeit.

Und so will ich es jetzt auch.

Unausweichlich freiwillig.

Befreiend.

Erleichternd.

Wohlig.

Dann, wenn die Übung gelingt.

Von Augenblick zu Augenblick.

Immer jetzt.

Jetzt ist wichtig.

Es geht nicht anders.

Ich kann auch nicht anders.

Kein Beschleunigen.

Kein SchönReden.

(SchönSaufen sowieso nicht.

Aber nicht mal mehr SchönKuchenEssen funktioniert!

Auweia.)

Kein Hinauszögern.

Es dauert so lang, wie’s dauert.

Was kommt und was geht, das weiß ich nicht.

Alles ist möglich.

Alles.

Vor allem auch all die Dinge, die ich noch gar nicht auf dem Schirm hab.

Nicht auf dem Schirm haben kann.

Weil neu.

Zellulär neu.

Spannend, das.

So.

Was immer geht:

Körper.

Mein Körper weiß.

Dorthin lausch ich.

Darauf reduzier ich mich.

Damit geh ich.

Hier wird alles weich.

Erlaubend.

Hingebend.

Hier spür ich Grenzen.

Klar.

Essentiell.

Wohltuend.

Hier bin ich.

Ein Ort im NiemandsLand, der so viel Liebe birgt.

Umfassende Liebe.

Unendliche Liebe.

Liebe.

Hier sitz ich im herbstlichen Hof.

Schau den Spatzen in der Sonne zu.

Hör die LindenBlätter rieseln.

Und schreib vom NiemandsLand.

Das ist jetzt dann doch irgendwie schön.

Schön auch, daß ich arbeiten kann.

Sogar gern arbeiten mag.

Eine neue Qualität fügt sich ein.

Unaufdringlich deutlich.

Etwas Neues, das sich nur im Zusammen erschließt.

Mich tief berührt.

Und damit vielleicht auch Dich.

Das wär dann auch wieder schön.

Und.

Falls Du eine Reise vorhast.

Ins NiemandsLand.

Alles gar nicht so schlimm.

Bitte fühl Dich ermutigt, bereit zu sein.

Mehr braucht's nicht.

Du kannst es nämlich eh nicht beginnen und beenden, wie's Dir grad passt.

Nur bereit sein, das musst Du.

NiemandsLand.

Trau Dich.

die wüste elfe

#liebe #achtsamkeit #stille #frieden #jetzt

Meine Ausrichtung: Die Liebe.

Mein Weg: Die Wörter. Das Lachen. Die Ordnung.

Ich bin hier, um die Schönheit sichtbar zu machen.

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