• Sabine Weiskopf

Vom Fluch und vom Segen. Und von der Liebe.


Nur falls.

Falls Du grad eine Sorge hast oder zwei.

Nicht mehr weißt was Du glauben sollst.

Was Du noch glauben kannst.

Vor allem wem.

Und falls Dir das den SchönheitsSchlaf raubt.

Die Stirn knittert.

Das Näschen kräuselt.

Oder sonst irgendwie Mimimi.


Pass auf.

Das hier glaub ich.

Nur so als Vorschlag.

Du darfst gern was anderes glauben.

Und Dir geschehe nach Deinem Glauben.

Glaub mir nix.

Probier‘s aus.


Jedenfalls.

Ich glaub was hier grad läuft.

Alles.

Weltweit.

Das ist eine kosmische Übung für uns.

KoSmisch.

Nicht komisch.

Naja, von oben betrachtet, so vom Mond aus, vielleicht auch komisch.

Eine Übung.

Nur daß es keine Übung mehr ist.

Mehr so der Ernstfall.

Zugleich eine sehr liebevolle Einladung.

Gott reicht uns die Hand und fragt:

Was willst Du?


Willst Du von Angst beherrscht Deine Tage zählen?

Oder willst Du von Liebe durchdrungen jede Minute genießen.

Fluch oder Segen, das ist hier die Frage.

Du wählst.


Wach bleiben ist wichtig.

Nur wach kannst Du wählen.

Den Stress oder das Schöne.


Wir sind auf dem Weg.

Jede und jeder.

Du.

Ich.

Alle zusammen.

Auf dem Weg in die Liebe.

Es ist so einfach.

Echt jetzt.

Im Grunde gibt‘s mehr gar nicht zu sagen.

Und das halt immer und immer wieder.


Und.

Wenn Du mal Angst hast.

Fein.

Dann hast Du halt mal Angst.

So lang Dir das klar ist, pa dö probläm.

Du kannst die Angst spüren UND zugleich die Liebe wählen.

Fokus, ja?

Fokus.


Wenn Du Dich ausrichtest.

Auf die Liebe.

Immer wieder Dich erinnerst.

An was Du willst.

Dann wirst Du‘s finden.

Überall.

Wie von Zauberhand ist es in jeder Kleinigkeit.

Ganz plötzlich.

Gar nicht plötzlich.

Es war schon immer da.

Nur jetzt.

Jetzt siehst Du es.

Weil Du Deinen Blick dorthin richtest.

Weil sich Dein Blick dorthin wendet.

Weil hier Dein Herz lacht.

Weil Du weißt.


Und irgendwie.

Es kommt der Punkt, wo‘s eh nicht mehr anders geht.

Wo Du nicht mehr anders kannst als die Liebe sehen.

(Was auch immer Liebe für Dich ganz speziell und heut bedeutet.

Wirst Du schon wissen.

Funktioniert übrigens mit allem.

Wohin Du schaust, das bekommst Du mehr und mehr.

Nur am Rande so.)

Auch jetzt.

Grad jetzt.

Und immer dann wenn‘s für Dich so weit ist.


Das glaub ich.


Ich glaub auch, daß grad ganz gewaltig was in Ordnung kommt.

Ist auch höchste Zeit wenn Du mich fragst.

Mein Herz jubelt.

Dazu muß aber erst mal alles raus, was da nicht mehr reinpasst.

Weißt?

Das ist offiziell anerkannt unbequem.

Macht ja nix.

Was ganz Neues, noch nie dagewesen Schönes wird geboren.

Geburt ist Arbeit.

Geburt ist Atmen.

Das ist der Trick.


Ich hab letzte Woche meine neue Küche eingeräumt.

Dazu erst mal alles aus den Schränken, was da schon drin stand.

Dann alles aus den Umzugskartons dazugestellt was noch mit rein soll.

Jetzt ist das keine riesige Küche.

Ich bin also dann hin und her wie der Storch im Salat.

Hab alles schön geschlichtet was zusammengehört.

Klassische HäufchenBildung.

Minus ein paar unaussprechliche Gläser.

Plus zwei blaue Flecken.

Läuft.

Aber zuerst.

Als da alles so stand.

Ein Heiliges Durcheinander.


Das haben wir jetzt.

Das Heilige Durcheinander.

Und genau daraus wird wieder Ordnung.

Muss ja.

Gesetz und so.

Und wenn ich früher in Physik halt mal aufgepasst hätt.

Dann könnt ich das jetzt auch schlau erklären.

So spür ich es einfach nur.

Und Du darfst gern selber nachlesen.

Schlaubergermäßig.


Die ganzen grässlichen Geschehnisse grad.

So erschreckend und ja, verstörend, manches auch sein mag.

Nicht wirklich relevant.

Heißt jetzt nicht wegschauen oder drüber weggehen und nichts tun.

Zu tun gibt‘s reichlich.

Aber das hier, das ist der Sturm.

Der Sturm zieht weiter.

Mitten im Sturm rennst Du auch nicht raus und hältst die Dachziegel fest.

Schätz ich mal.

Vielleicht sitzt Du eher drin am Feuer und denkst an danach.

Was dann wohl zu tun ist.

Und wie praktisch es ist, daß jetzt alle alten Blätter vom Baum gefegt werden.

Und weggeräumt auch gleich noch.

Und wie nach dem Sturm immer alles so schön frisch ist.

Die Ruhe.

Der Frieden.

Das Paradies.

Der Himmel auf Erden.

Es ist unausweichlich.


Also.

Falls Du Dich sorgst.

Sorg Dich.

Und bleib wach.

Falls Du Angst hast.

Hab Angst.

Und bleib wach.

Falls Du nachts wachliegst.

Lieg wach.

Und träum Dich in Dein Neues hinein.

In was Du willst.

Alles ist möglich.

Genau weil genau jetzt genau dieses Heilige Durcheinander ist.

Was für ein Segen.

Was für eine aufregend hirnbritzelnde Gelegenheit.

So erhebend.

Alles Mäh über Bord.

Nur noch das Schöne.

Lass Dich tragen.


Was willst Du?


Jetzt.

Es wird schön.

Es wird rein.

Es wird gut.


Was willst Du?

Was willst Du?

Was willst Du?


Trau Dich.


Sabine

Meine Ausrichtung: Die Liebe.

Mein Weg: Die Wörter. Das Lachen. Die Ordnung.

Ich bin hier, um die Schönheit sichtbar zu machen.

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