• Sabine Weiskopf

Vom Kelch der nicht vorübergeht und was Du tun kannst.


Obacht, eher Klartext für meine Verhältnisse.

Wenn Du‘s lieber poetisch magst, schau mal hier ‚Vom KokonGefühl‘.

Passt ganz genau so.


Und die BrühwürfelFassung falls Du‘s grad eilig hast:

Was hier grad läuft in der Welt ist erst der Anfang.

Es wird nie mehr wie‘s war.

Wach auf!

(Wenn Du glaubst Du bist schon wach, dann wach noch mal auf.)

Was ist Dir wirklich wichtig?

Such die Stille. / Meditiere.

Atme.

Vertraue.

Sei dabei.


Aber jetzt.

Die lange Fassung.

Die bei der ich am liebsten durch den Bildschirm kriechen möcht.

Hin zu Dir.

Dir in die Augen schauen.

Tief und eindringlich.

Dich schütteln bis Du‘s hast.


Was ich grad hör, so hier und da:


Wann können wir endlich wieder zurück zu wie‘s war.

Uns geht‘s super, wir sind zu Hause und werden trotzdem bezahlt.

Was für ein absurder Blödsinn das alles.

Wovon soll ich meine Miete zahlen.

Wird Zeit daß es wieder lockerer wird.

Das geht noch so weiter bis Herbst.

So viele Tote.

Alles Humbug.

Nein, warte, das Wort ist für Weihnachten reserviert.

Alles Lug und Trug.

Das sind die Bösen und die dort sind die Guten.

Das sind die Guten und die dort sind die Bösen.

Die letzte Schlacht.

Wir sind im Krieg.

Dieses Jahr keine großen Veranstaltungen mehr.

Die Zahlen stimmen doch alle nicht.

Die Sonne scheint und alles ist gut.

Da müssen wir halt jetzt durch, nützt ja nix.

Keine Ahnung was ich jetzt machen soll.

Und sämtliche Varianten davon.


Was ich spür:

Viele, wirklich viele, haben Angst.

Um was es – scheinbar – geht ist so unfassbar subtil.

Überhaupt nicht greifbar.

Das verunsichert kolossal.

In einem nie gekannten Ausmaß, wag ich zu sagen.

Viel Trauer ist auch spürbar.

Sehr viel.


Ich selber hab‘s auch immer wieder mit der Trauer zu tun.

Hin und wieder ein saftig wütendes jetzt langt‘s aber.

Verunsicherung auch mal.

Zugleich ist in mir eine Ruhe wie ich sie noch nie hatte.

Ich bin erleichtert.

Oh yes.

Ich bin so so froh, daß es endlich endlich gekracht hat.

Irgendwie hab ich das schon Jahre gespürt.

Immer so hinter der nächsten Ecke und hinter der nächsten.

Und jetzt endlich.

Jetzt ist es raus.

Ja, ich bin erleichtert.

Und ja, ich werd komisch angeschaut deswegen.

Da kann ich halt auch nix machen.


Was mag ich jetzt heut sagen dazu.

Wenn Du zu denen gehörst, die sagen alles ist gut und Sonne und so.

Bitte.

Bitte prüf Dich.

Prüf Dich genau.

Sei ehrlich mit Dir, ja?

Radikal.

Jetzt.

Weißt, all diese unbequemen Regungen sind überhaupt nicht schlimm.

Alles normal.

Kein Grund weit und breit, mit irgendwas drüber zu tünchen.

Das hat noch nie wirklich funktioniert, oder.

Bitte lass Dich berühren.


Ich hab neulich schon dazu geschrieben.

Einfach noch mal.

Weil‘s halt so wichtig ist.

Was auch immer da ist, gefühlsmäßig.

Ganz egal.

Lass es da sein.

Lass Dich damit sein.

Lass es durch Dich hindurch.

Ungehindert.

Dann und nur dann kann‘s gewandelt werden.

Auf Deine Art.

Für Dich.

Für uns alle.


Gilt übrigens auch für die schönen Gefühle.

Durchlassen.

Ich mein ja nur.


Ich riskier mich jetzt mal und sag:

Es ist unerheblich, warum alles so ist wie‘s grad ist.

Informiert sein ist gut und nützlich, das ja.

Selber die Quellen recherchieren, oh yes.

Wirklich fundiert wissen können wir nichts davon.

In den meisten Fällen zumindest, schätz ich.

Am Ende geht‘s nur drum was machst Du damit.

Dein Gefühl dazu, das hast Du selber bei Dir.

Das ist Deins.

Damit kannst Du was machen.


Was noch.

Gestern hab ich in einem Podcast von Brené Brown was gehört.

Es ging um Trauer.

Um die Phasen der Trauer.

Um wie wir wenn wir trauern irgendwann einen Sinn finden wollen.

JA. Oh ja.

Sinn.

Für mich macht alles was jetzt passiert in der Welt Sinn.

Schön ist es trotzdem nicht immer, schon klar.

Aber es macht Sinn.

Es hat einen Sinn.

Für mich.


Ich kann ihn Dir nur anbieten.

Nimm was für Dich passt.


Lass mich Dich also, wenn Du magst, führen zu was wirklich Schönem.

Ein bißchen Geduld bitte.

Nur ein bißchen.


Ich find ja nichts passt grad besser als die OsterGeschichte.

Hast Lust?

Schau doch mal in die Bibel.

Oh yes.

Ich hab gestern gesucht für einen OsterGruß.

Bin gelandet bei Matthäus 26, 38 – 41.

Bibel gibt‘s übrigens auch online, also keine Ausreden, ja?

So.

Vielleicht täusch ich mich.

Ich hoff irgendwie auch immer noch manchmal ich täusch mich.

Und doch.

Ich glaub nicht, daß dieser Kelch an uns vorübergeht.

An keinem von uns.

Nicht an mir.

Nicht an Dir.

Nicht an der Welt.


An Jesus ist er auch nicht vorübergegangen.

Wie die Geschichte weitergeht weißt Du wahrscheinlich.


Für mich ist das alles grad sehr lebendig.

In allem was ist.

Und genau hier, mitten im größten Schlamassel, ist die Hoffnung.

Nicht nur Hoffnung.

Gewißheit.


Die Auferstehung ist gewiß.

Noch mal.

Die Auferstehung ist gewiß.


Ist das nicht wirklich wirklich WIRKLICH schön?

Ich find schon.


Jetzt könnt ich das alles auch in Richtung Apokalypse ziehen.

Macht auch Sinn.

Irgendwie.

Mir behagt aber das doch eher persönliche Gefühl in der OsterGeschichte.

So viel greifbarer.

Und ich mag Jesus.


Jedenfalls.

Der Sinn in allem grad.

Die Welt wie wir sie kennen stirbt.

Es wird nie mehr wie‘s war.

Nie mehr.

Daher auch die Trauer.

Zugleich entsteht was ganz Neues.

Läuft auch schon.

Es ist schon da.

Geht gar nicht anders.

Damit es wirklich neu ist muß das Alte gründlich gehen.

Sonst wird‘s nur wieder eine komische MogelPackung.

Weder Raupe noch Schmetterling.

Nicht wirklich gut.

Also.

Das alles muß so sein.

Ordnung schaffen sieht meistens erst mal aus als wär‘s hoffnungslos.

Und dahinter, da ist so unfassbar viel Liebe.

Eine Liebe, die mich tief berührt.

Eine Liebe, die alles hält.

Göttlich.


So seh ich das.


Ich bin ziemlich angetan von der ganzen Geschichte.

Ohne jetzt was zu beschönigen, versteh mich recht.

Es ist nur als hätt ich mich mein ganzes Leben vorbereitet.

Auf genau das jetzt.

Ich bin da.

Ich kann helfen.

Das mein ich.


Musst Du alles nicht glauben.

Vielleicht magst Du‘s selber prüfen für Dich.

Das wär so schön.

Und dann sag mir wie‘s ist für Dich, ja?


Wollen wir uns einlassen?

Ich will.


Was ist also zu tun?

Wenn Du grad viel Zeit hast: Räum auf.

Innen und außen.

Und.

Vertrauen.

Vertrauen in jedem Atemzug.

Mich wahrhaft führen lassen.

Von Tag zu Tag.

Von Herzschlag zu Herzschlag.

Dafür braucht‘s Stille.

Immer wieder Stille.

Meditation.

Und wenn‘s nur ein Augenblick ist.

Ein Blick nach innen.

In die Stille.

Ins Herz.

Wohin geht‘s mit dem nächsten Schritt.

Immer nur der nächste Schritt.


Alles liegt in Gottes Hand.

Dein Beitrag ist wichtig.

Wir können gar nicht fallen.

Wir können uns nur fallen lassen.


Denn das hier, das ist erst der Anfang.

Lass uns dabei sein.

Entspannt.

Neugierig.

Staunend.


Wandel.

Eine neue Welt.

So schön.


Sabine

Oh, und.

Matthäus 26, 38 – 41.

‚Da sprach Jesus zu ihnen: Meine Seele ist betrübt bis an den Tod; bleibet hier und wachet mit mir! Und ging hin ein wenig, fiel nieder auf sein Angesicht und betete und sprach: Mein Vater, ist's möglich, so gehe dieser Kelch von mir; doch nicht, wie ich will, sondern wie du willst! Und er kam zu seinen Jüngern und fand sie schlafend und sprach zu Petrus: Könnet ihr denn nicht eine Stunde mit mir wachen? Wachet und betet, daß ihr nicht in Anfechtung fallet! Der Geist ist willig; aber das Fleisch ist schwach.‘

Und.

Das hier sind grad meine LeuchtTürme.

Vielleicht ist ja auch für Dich was dabei.

Jwala und Karl Gamper. Wegbereiter für NeuLand. Liebevoll klar inspirierend und sehr ermutigend auf dem Posten.

Veit und Andrea Lindau. Kreativ und klar und wohltuend aufmunternd.

Dr. Christina Sternbauer. Leicht und klar und hell und so besonders.

Meine Ausrichtung: Die Liebe.

Mein Weg: Die Wörter. Das Lachen. Die Ordnung.

Ich bin hier, um die Schönheit sichtbar zu machen.

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derzeit Bogenhof Fürth

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