• Sabine Weiskopf

Vom RuhigBleiben und vom Träumen.



Nicht ganz, aber fast über Nacht ist es geschehen.

Nichts ist mehr wie‘s war.

Jeder und jede ist betroffen.

Irgendwie.


Ich mag zuallererst sagen:

Wenn Du jetzt grad krank bist und kämpfst, ich seh Dich.

Ich bin bei Dir.

Wenn Du, egal wie, im Gesundheitswesen beschäftigt bist und grad kämpfst, ich seh Dich.

Ich bin bei Dir.


Ich bin immer so hin und her gerissen.

Will (und werd) mich nicht bereichern an irgendeiner aktuellen Lage.

Könnt aber so aussehen, weißt.

Und dann schweig ich immer lieber.

Aber das hab ich jetzt mal als dumm enttarnt.

Jetzt nicht mehr.

Es geht eh nicht mehr.

Was ich kann und erfahren und verinnerlicht hab und weiß könnt Dir helfen.

Also.

Termine sind möglich, auch so wie‘s grad ist.

Wir lassen uns was einfallen.

Wir dürfen kreativ sein, juhu.

Telefon.

Skype.

Ich hab das in den letzten Monaten nicht mehr so an die große Glocke gehängt.

Aber die ReikiLehrerin in mir ist durchaus aktiv.

Und das geht halt auch ohne daß wir uns sehen.

Im Grunde das gute alte Gebet.

Eine innere wohlige Ordnung herstellen.

Ruhe und Frieden stiften.

Ich würd Dir so gern helfen.

Ich kann helfen.

Wenn Du mich nur lässt.


Auweia, jetzt hab ich in letzter Zeit echt nicht viel geschrieben.

Und plötzlich hab ich das Gefühl ich hab so viel zu sagen.

Das wird wohl interessant demnächst.


So.


Ich will hier nichts klein reden oder beschönigen oder übergehen.

Ich will aber auch nicht den Fokus dahin lenken wo eh jeder hinschaut.

Darum geht‘s nämlich nicht.

Sag ich.


Ich bin heut hier, um Dir Mut zu machen.

Dir zuzuflüstern, nein zuzurufen, was grad läuft ist alles FÜR Dich.

Dich zu ermuntern, alles zu erlauben was grad ist.

Du sagst jetzt vielleicht naja, muß ich ja eh, was soll ich denn machen.

Aber schau genau.

Erlaube was ist.

Lass es da sein.

Voll und ganz.

Stell Dich mitten rein.

Lass es tief in Dich sinken.

Bis auf den Grund.

Nimm es sacht in Deine Arme und halt es.

Oh yes.


Ich weiß da ist jetzt vielleicht Angst.

Ich weiß da sind jetzt wahrscheinlich Sorgen.

Ich weiß da sind jetzt viele Fragen.

Ich weiß da ist große Verunsicherung.

Alles das.

Erlaub es.

Sag ja.


Warum?

Weil‘s ja eh so ist.

Wenn Du jetzt mehr oder weniger so tust als wär das alles nicht so schlimm und geht ja vorbei und wird schon werden OHNE daß Du vorher mal sagst ok so ist es.

Dann macht das einen ewigen klebrigen Brei aus Deinem Hirn.

Also wenn Du das anstrebst, dann mach ruhig.

Ich glaub aber eher Du hättest es gern entspannt.


Also erlaub es.

Schreib‘s auf.

Sprich drüber.

Schweig drüber.

Wein eine Runde oder zwei, wenn Dir danach ist.

(Dann sind wir schon zwei.)

Lass da sein was ja eh da ist.


Und jetzt halt wieder paradox.

Angst und Sorgen und so stiften halt eher mal Unruhe, so von Natur aus.

Trotzdem kannst Du ruhig bleiben.

Weil wenn Du‘s nämlich mal erlaubt hast, das Unbequeme.

Dann wird‘s von ganz allein schon ruhiger.

Doch doch.


Und dann.

Dann geht‘s weiter wie‘s immer weitergeht.

Immer schön atmen.

Ja, genau.

Einatmen.

Ausatmen.

Und es wird immer ruhiger.


Von da geht‘s dann schon wieder leis aufwärts.

Zur Zeit halt alles eher in stündlicher Wiederholung vielleicht.

Aber egal.

Machbar.

Das weiß ich.

Ich weiß daß Du‘s kannst.


Schau, ich find die ganze Oper grad auch eher grottig.

Mag auch nicht mehr über Sinn und Unsinn diskutieren.

Über wer was wie entscheidet und warum das nicht anders geht und so.

Wurscht.

Jetzt ist es so.

Und damit geh ich um.

So einfach.


Ich werd mich auch hübsch raushalten aus all dem VerschwörungsKram.

Denn.

Egal wo das jetzt alles herkommt und wer zuständig ist.

Auch darum geht‘s nicht.

Es ist eine riesige und, ja, eine sehr herzliche Einladung.


Aufwachen.

Wach bleiben.

Selber denken.

Selber recherchieren.

Ein eigenes Bild machen.

Fragen stellen, auf die Du sonst nie gekommen wärst.

Sortieren was Dir wichtig ist und was nicht.

Erkennen wer Dir am Herzen liegt.

Rausfinden für was Du aufstehst und Dich stark machst.

Verantwortung an den Tag legen.

Das Wir pflegen.

Mitgefühl schulen.

Herz öffnen.

Fühlen.

Spüren.

Alles in einer, zugegeben nicht so glamourösen, Einladung.


Das hier ist ein Ausnahmezustand, der uns viel nimmt.

Und zugleich so viel schenkt.

Alles ist jetzt irgendwie anders.

Das macht frei.

Frei (zumindest zum Teil) von den üblichen Verpflichtungen.

Frei für mal was tun was sonst nicht möglich wär.

Frei für was Du Dich sonst nicht trauen würdest.

Frei für was alles in Dir steckt.

Frei für neu.


Und schon wieder paradox.

Alles wird grad immer enger und eingeschränkter.

Zugleich weit und frei.

Ich spür das so sehr und ich wünschte Du könntest es auch spüren.

Überleg mal.

All die Möglichkeiten.

So schön.


Wer bist Du, wenn alles wegfällt?

Wenn Du nicht wie üblich arbeitest.

Wenn Du zum Teil nicht mal mehr rausgehen darfst.

Wenn gewohnter Luxus nicht mehr möglich ist.

Wenn Du nicht mehr ständig Menschen um Dich hast.

Wenn Du plötzlich ständig die selben Menschen um Dich hast.

Wenn Du geliebte Menschen grad nicht sehen kannst.

Wenn Deine Tage über Nacht übel voll sind.

Wenn Deine Tage mit einem Mal nicht mehr so voll sind.

Wer bist Du?

Wer bist Du wirklich?


Hör auf zu träumen.

Verlass Dich nicht drauf daß das hier in ein paar Wochen vorbei ist.

Warte nicht drauf daß alles wieder so wird wie‘s war.

Fang an zu träumen.

JA.

Aber nicht den ewig alten Traum.

Lass sie platzen, die gemütliche Seifenblase.

Träum vom Neuen.

Wie kann‘s werden.

Wie wird‘s sein.

Wie willst Du sein?

Wie willst Du Dich fühlen?

Hier und heute jetzt und jeden Tag Deines Lebens ab heut.

Da kannst Du Dich jetzt in aller Ruh reinsteigern.


Bitte kümmer Dich gut um Dich.

Kümmer Dich exzellent um Dich.

Nicht weil Du so grässlich egoistisch bist und Dir die anderen egal sind.

Nein.

Weil jetzt die perfekte Gelegenheit ist.

Ja, gib alles wo‘s passt für Dich.

Aber mach Dich nicht völlig fertig.

Bitte, ja?


Und.

Lass uns nicht einfach irgendwann zurückkehren zu wie‘s vorher war.

Lass uns dem wahrhaft ungewohnt Neuen eine Chance geben.

Lass uns in aller SeelenRuhe sich ausbreiten lassen was kommen mag.

Du hast es jetzt vollkommen in der Hand.

Du darfst Dich ausrichten.

Immer wieder neu und immer mehr und immer klarer.

Auf was Du willst.

Für mich ist es die Tiefe Freude.

Der Frieden.

Die innere Ruhe.

Das Unbeschwerte.

Und immer die Liebe.


Was ist es für Dich?


Es wird schön.

Es wird rein.

Es wird gut.


Träumen.

In aller Ruh.

Komm.

Trau Dich.


Sabine

Meine Ausrichtung: Die Liebe.

Mein Weg: Die Wörter. Das Lachen. Die Ordnung.

Ich bin hier, um die Schönheit sichtbar zu machen.

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