• Sabine Weiskopf

Von der Inneren Ruhe. Eine Formel.


Jedes Mal ein Euro wenn ich die Frage hier hör.

Hach.

Ich wär so unverschämt reich.


>>> Ich hab grad so viel um die Ohren, ich komm zu gar nix. Ständig kommt wer mit seinen Anliegen und überhaupt komm ich nicht so wirklich klar mit was grad in der Welt los ist. Wie machst Du das, daß Du immer so ruhig bist? Also diese Innere Ruhe mein ich. <<<


Ganz ehrlich?

Die Kurzfassung:

Ich meditier seit fast zwanzig Jahren.

Ich schau genau was mich aus meiner Ruhe bringt.

Und dann freund ich mich an damit.


Klingt jetzt nicht so berauschend, gell.

Keine GlitzerBlümchenFormel und schatüng läuft alles über Nacht.

So langweilig kommt‘s daher.

Naja, das sind die Anker für mich.

Extrem einfach.

Plus – Obacht – Disziplin.

Oh yes.

Ohne Üben geht‘s nicht.


Schon klar, es gibt alle möglichen Wege.

Das hier ist nur meiner.

Und ein kleines bißchen mehr gehört schon noch dazu.

Ich ess was mir gut tut.

Reiki.

Ich beweg mich so viel wie‘s mir gut tut.

Yoga.

Sir Connor vom Wiesengrund.

Überhaupt geh ich raus ins Grüne.

Wenig TV.


Das sind aber für mich alles schon fast Nebenwirkungen.

Ich hab rausgefunden was für mich passt WEIL ich meditiere.


Also.

Gefällt Dir jetzt vielleicht nicht.

Fang an zu meditieren.

So einfach.

Wenn Dir schon das Wort Streßpusteln macht, dann nenn es halt anders.

Aber find einen Weg für Dich in die Stille.

Muss gar nicht kompliziert sein.

Muss gar kein extra speziell geschmücktes Sitzkissen sein.

Muss auch gar nicht lang sein.

Nur jeden Tag ein bißchen, das wär gut.

Wenn Du Dich einfach nur hinsetzt und fünf Minuten nichts machst.

Still sitzen.

Atmen.

Den Atem beobachten.

Fang einfach mal damit an.


Sitzen muss es übrigens gar nicht sein.

Könnt ja sein Dich macht das eher nervös, das wollen wir natürlich nicht.

Dann gehst Du halt ein Stück, wie wär das?

Langsam.

Aufmerksam.

(Schlüsselwort. Ich sag‘s nur.)

Und beobachtest Deinen Atem.

Einatmen.

Ausatmen.

Geht auch.


Sobald Du das wirklich tust kommt eh zu Dir was zu Dir passt.

Vielleicht liegt das Programm von einer Yogalehrerin beim Friseur.

Vielleicht kommt im Büro eine Rundmail mit Angeboten zur Achtsamkeit in der Mittagspause (so was gibt‘s).

Vielleicht kaut Dir eine Freundin schon ewig ein Ohr ab Du sollst mal mit ihr zu diesem Frauenkreis gehen.

Vielleicht musst/darfst Du plötzlich, weil die ganze Welt durchdreht, nur noch von zu Hause aus arbeiten und musst Deinen ganzen Tag anders organisieren (ein Zeichen, ein Zeichen).


Du brauchst jetzt gar nicht wissen wie und was genau.

Auch nicht was dann passiert wenn Du‘s tatsächlich tust.

Schau einfach.

Beobachte Dich.

Nimm‘s als Shopping Bummel in Sachen Innere Ruhe.

Oder was auch immer Dir gefällt wie Du Dir das selber verkaufen willst.

Aber fang an, ja?

Heut noch.

Jetzt.


Für mich ist Achtsamkeit der Schlüssel zu allem.

Immer noch.

Nach all den Jahren.

Und nein, ich hab nicht immer Lust, meine müden vier Buchstaben auf die Matte zu schleifen.

Trotzdem mach ich‘s jeden Morgen.

Also fast jeden.

Weil ich inzwischen weiß mir geht‘s dann so viel besser.

Mehr Ruhe.

Mehr Frieden.

Mehr Ordnung.

Den ganzen Tag.

Das kann man üben.

Oh yes.


Zuerst ist es wahrscheinlich eher so komm schon Innere Ruhe, ich hab echt nicht den ganzen Tag Zeit für so was.

Durchwinken.

Du wirst sicher auch das Gefühl haben Dir rauscht der Kopf.

So viele Gedanken.

Was soll ich sagen.

Die sind immer da.

Nur jetzt merkst Du‘s halt, weil Du mal kurz nichts machst damit.

Durchwinken.

Und wenn einer bleiben will, so ganz unbedingt.

Wenn Du irgendwohin abtauchst was das jetzt eigentlich mit Deiner Mutter war gestern Abend und wieso Dein Kind immer nur 4er in Englisch heimbringt.

Durchwinken.

Ist alles in fünf Minuten auch noch da, hast Du ja eh schon gemerkt.

Irgendwann wird das weniger.

Wirst schon sehen.


Und.

Falls Du jetzt denkst dann üb ich halt mal ein paar Wochen und dann ist Ruh und dann muss ich nie mehr üben.

Nö.

Das hört nicht auf.

Nie.

Du wirst aber jetzt auch nicht erst zwanzig Jahre sitzen müssen bevor es ruhiger wird.

Stück für Stück geht‘s langsam immer schneller.

Sicher kommst Du irgendwann da an wo‘s ruhig ist für Dich.

Wo sich wie von selber ein feines Lächeln in Deine Augenwinkel schleicht.

Dann ist das so schön.

Freu Dich.

Genieß es.

So richtig.

Denn es wird Dir entgleiten.

Völlig normal, geht mir auch so.

Ich lieg auch mal wach und zähl die GüterzugWaggons.

Nicht daß Du denkst.

Aber dann gehst Du halt wieder zurück zu Deiner Ruhe.

So einfach.

Jetzt weißt Du ja wie und wo.

Du übst weiter.


Und dann, irgendwann.

Dann merkst Du wie Dir plötzlich so dies und das am Dings vorbei geht.

Wie cool.

Was Du früher so alles an dem Typen ausgelassen hast der Dich grad rechts überholt hat.

Was Dich früher nachts wachgehalten hat wie ein kleines fieses pop up Teufelchen das Dir immer dann mit dem Hämmerchen auf die Stirn haut wenn Du graaad so fast ganz eingeschlafen bist.

Was früher am Telefon mit Deiner Mutter AugenRollen war und ein stummes oa ey.

Nicht mehr relevant.


Ruhe.

Einfach nur Ruhe.

Blumenwiese, Vogelzwitschern, Bienchensummen.

Bis halt wieder einer daherkommt.

Aber macht ja nix.

Denn Du weißt ja jetzt.

Und dann übst Du halt die nächste Runde.


Es ist ein Weg, ja?

Schritt für Schritt.

Und heut fängt‘s an.

Wenn Du nur willst.


Alles andere, Essen und Yoga und Zeug, hat sich da draus ergeben.

Ich hab mehr und mehr gespürt was mir wirklich gut tut.

Und was nicht.

Wenn Du Dich auf so einen aufmerksamen und achtsamen Weg machst, dann wird alles mit der Zeit irgendwie langsamer.

Feiner.

Du kannst besser beobachten.

Du bemerkst was Du Dir so antust.

Dann willst Du Dir das vielleicht nicht mehr antun.

Und dann hörst Du halt auf damit.

Machst stattdessen mehr worauf Du echt Lust hast.

Es wird ruhiger.

Es kommt was in Ordnung.


Jeden Tag nur ein kleines bißchen.

Dafür hast Du locker Zeit, das weiß ich.

Und wenn Du jetzt denkst nein hab ich nicht, dann sag ich Dir das ist ne Ausrede.

Doch doch.

Ich darf das sagen.

Ich kenn die nämlich alle, die Ausreden.


Das mach ich.

Und deswegen bin ich so ruhig.


Das mit den Störenfrieden ist eine andere Geschichte.

Für ein anderes Mal.


Zurück zur Kurzfassung.

Innere Ruhe = Stille + Disziplin.

Oha.

Doch eine Formel.

Und ja, wenn ich das so seh.

So einfach ist es halt echt.


Wie immer stets gern an Deiner Seite und so.


Bis dahin.

Stille.

Trau Dich.


Sabine

Oh, und.

Fang an, ja?

Fang an.

Nur heute.

Meine Ausrichtung: Die Liebe.

Mein Weg: Die Wörter. Das Lachen. Die Ordnung.

Ich bin hier, um die Schönheit sichtbar zu machen.

KONTAKT

Sabine Weiskopf.

derzeit Bogenhof Fürth

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