• Sabine Weiskopf

Von der Tiefen Ruhe und vom Schweigen.


Vielleicht hast Du‘s eh schon gemerkt.

Grad ist es ein bißchen stiller hier.

Hm.


Vielleicht weil ‚die wüste elfe‘ endgültig stirbt?

Vielleicht.

Ich glaub ja da ist mehr dahinter.


Ich kann nimmer.

Ich brauch ne Pause.

Tiefe Ruhe.

Jetzt aber Moment.

Sterben ist halt schon ein Wort.

Sagen wir so:

Der Name, der wird gehen.

Mit sich nehmen, was dranhängt.

Es bleibt die Essenz.

Das was ich tu.

Nur.

So wirklich ganz genau weiß ich das grad selber nicht mehr.

Daher schöpferische Pause.

Schweigen auf allen Kanälen.

Oh yes.


Außerdem.

Ich lerne.

Hab einen großen Schritt getan in den letzten Monaten.

Der kommt jetzt an.

Ich seh was ist.

Ich seh was nicht ist.

Ist immer so bei mir.

Ich muß tun.

Dann seh ich.


Äußerliche Fülle vs. Fülle aus der Tiefe.

(Örnks.)

Blendwerk und Versuchung vs. Das still präsente Gute.

(Autsch.)

Selbstgefälliges Juhu vs. Die Reine Freude.

(So übel anstrengend.)

Das Konzept Liebe vs. Wahre Liebe.

(...)

Demut.

Stille.

Freiheit.


Die Ordnung.

Da komm ich immer wieder hin.

Und jetzt.

Jetzt tu ich es nur für mich.

Ich räum auf.

Nehm mir quasi meine midlife Depression.

Steht mir rechtmäßig zu.

Hab mich da schlau gemacht.


Naja, ausgewachsene Depression ist schon anders.

Es geht mir gut.

Ich hab meine Frauen um mich.

KlosterZeit.

Wandel halt.

Nicht immer schön.

Aber nötig und gut.

Jedenfalls.

Ich mag die Wortwahl von Jeff Foster dazu.

Funktioniert halt nur auf Englisch gut (eh mein Liebstes).

Depressed = deep rest.


Die Tiefe Ruhe.

Die Ruhe, die angezeigt ist, wenn nichts mehr geht.

Wenn das Herz schwer ist.

So schwer.

Die Last viel zu groß.

Der Weg unsichtbar wie in Luft aufgelöst.

Der Tiefpunkt im Strudel.

(Mal nicht Apfel zur Abwechslung.

Der andere, weißt schon.)

Das Auge des Sturms.

Der Grund des Meeres.


Hier bin ich.

Und ich ruh mich jetzt aus.


Wenn alle das so machen würden.

Also dann wenn die ‚Depression‘ lauert.

Wirklich hineingehen.

Da sein damit.

Gehalten in einem vertrauenswürdigen Kreis.

Wir könnten uns viele Pillchen sparen.

Schätz ich.


Jedenfalls.

Ich bin mal eine Weile weg.

Kloster und so.

Beten.

Laub rechen.

Beten.

Essen.

Schweigen.

Beten.

Schlafen.

Ungefähr so.


Hier auf dieser Seite werd ich auch schweigen.

So lang mir danach ist.

Auf den anderen Kanälen mindestens so lang wie Kloster.


Hab Geduld mit mir, ja?

Das hier, das ist fragil.

Morbid und umhüllend wie der Herbst.

Ich will mich umfangen lassen.

Warm und weich und duftend.

Mich hineinlegen in was ist und genießen.

Wie lang das jetzt so geht?

Keine Ahnung.


Ich lerne auch zu lauschen.

Exakt.

Langsam.

Aufmerksam.

Dem Herzschlag der Erde.

Dem Pulsieren des Großen Ganzen.

Dem Atem, der uns alle eint.


Ich will die feinen Töne immer noch klarer erfassen.

Ich will nur noch und ausschließlich tun, was mir Freude macht.

Geht.

Weiß ich längst.

Ich will präzise unterscheiden.

Sehr präzise.

Zwischen nehmen von was ich glaub es ist meins und empfangen was für mich ist.

Ich will hier sein.

Voll und ganz.

Jetzt.


Ich will still halten.

Damit in Ordnung kommen kann, was aus der Ordnung ist.

Ich will lernen, genau zu hören, wo Gott mich haben will.

Denn eins ist auch klar.

Die Königin hat Mist gebaut.

Hat ihr Volk, die ihr Zugetanen, schwer enttäuscht.

Es müffelt im Staate.

(So heißt es doch, oder?

Shakespeare halt und irgendwas mit Dänemark.)

Das geht sie jetzt in Ordnung bringen.


Denn noch was anderes ist klar.

Ich sag‘s Dir.

Willst Du‘s hören?

Nur noch die Liebe wird bleiben.

Hier.

Dort.

Weltweit.

Darum geht‘s.

Grad und immer.

Alles was der Liebe nicht entspricht.

Wirklich alles.

Alles das geht jetzt.

Einfach so.

Ob‘s Dir passt oder nicht.

Ob‘s mir passt oder nicht.

Passt eh.

Jetzt weißt Du‘s auch.


Du kannst es übrigens sehen.

Im Spiegel.

Wenn Du gegenüber was siehst was nicht nach Dir aussieht.

Irgendwie nicht passt.

Und es regt Dich nicht mehr auf.

Das ist es dann was gehen kann.

Oder.

Wer weiß.

Vielleicht schon gegangen ist.

Und Du.

Du siehst Dich neu.

Klar.

Rein.

Du bist schön.

So unfassbar schön bist Du.

Termine?

JA!

Ich hab SO LUST.

Ordnung.

Immer.

Immer.

Immer.

Freude und Liebe und Ordnung pur.


Alles andere kommt.

In seiner Zeit.


Die Tiefe Ruhe.

Und immer die Liebe.

Ich trau mich.

Bis gleich.


Sabine



Oh, und.

Die Kette.

Liebe Mala von Jwala Gamper.

So schön, oder?

Meine Ausrichtung: Die Liebe.

Mein Weg: Die Wörter. Das Lachen. Die Ordnung.

Ich bin hier, um die Schönheit sichtbar zu machen.

KONTAKT

Sabine Weiskopf.

derzeit Bogenhof Fürth

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